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Den Sportvereinen geht es schlecht: Kein Geld, weniger Mitglieder, hoffen auf Ende des Lockdown

„Den Vereinen geht es schlicht gesagt schlecht“, so fasst Lothar Seyfferth, Kulmbacher Kreisvorsitzender des Bayerischen Landessportverbandes, die aktuelle Situation zusammen. Kosten zu minimieren sei das Gebot der Stunde. Manche Vereine versuchten, sich mit Spendensammlungen oder kleinen Aktionen über Wasser zuhalten. Trotzdem verzeichne man bereits einen leichten Mitglieder-Rückgang.
Einen pauschalen Zuschuss, um die laufenden Kosten der Vereine wenigstens teilweise auffangen zu können, gibt es laut Seyfferth noch nicht. Beim Bayerischen Landessportverbandes in München prüfe man aktuell die Möglichkeiten, heißt es.
Der Kulmbacher BLSV-Kreisverbandsvorsitzende appelliert an die Vereinsmitglieder, auch ohne Sportaktivität mit einer Mitgliedschaft zu helfen.
Lothar Seyfferth sieht allerdings für die Zeit nach dem Lockdown auch die Vereine in der Pflicht. Sobald die Maßnahmen gelockert werden, müsse man aktiv an Kinder und Jugendliche herantreten, um so möglichst schnell neue Mitglieder zu generieren und wieder ein Sportprogramm bieten zu können.