Warnstreiks der IG Metall in der Metall- und Elektroindustrie, hier gestern bei ZF in Schweinfurt., © Heiko Becker/dpa

Verhärtete Fronten: Bei den Metall- und Elektrobetrieben drohen weitere Streiks

Das sieht nach weiteren Streiks aus. Bei den Tarifgesprächen in der Metall- und Elektroindustrie hat die vierte Verhandlungsrunde gestern nichts gebracht. Der Arbeitskampf wird sehr wahrscheinlich auch in Oberfranken und in den vielen Metall- und Elektrobetrieben in Kulmbach, Lichtenfels und Kronach weiter geführt werden.
Beide Seiten sind enttäuscht, liegen weiter weit auseinander. Die Gewerkschaft fordert acht Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber wollen das Weihnachtsgeld variieren. Es gibt einige, die verdienen ganz gut, aber es gibt auch viele, denen geht es echt schlecht, sagt der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Stefan Wolf. Er ist er für steuer- und abgabenfreie Einmalzahlungen.
Bayerns IG Metall-Chef Horn hat noch für heute bayernweit 50 weitere Warnstreiks angekündigt, offensichtlich hätten die Arbeitgeber noch nicht verstanden, in welcher Lage sich die Arbeitnehmer befinden. Das würden sie jetzt sehen. Wann weiterverhandelt wird, ist noch offen.

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