Verhandlungen um Karstadt-Filialen: Erstes Gespräch überraschend abgesagt

Das Zittern geht weiter für die Belegschaft der Karstadt-Kaufhof-Filialen in Bayreuth, Bamberg und Coburg, zusammen mit denen in 37 weiteren Kaufhäusern, die der Konzern schließen will. Gestern sollte es erste Gespräche zwischen dem Karstadt-Insolvenzverwalter und einem Interessenten geben, die sind aber kurzfristig abgesagt worden, hat inFranken.de herausgefunden.
Der Onlinehändler buero.de  hat wohl Pläne für die oberfränkischen Filialen, will dort Vollsortimenter bleiben und moderne Technik einführen, wie etwa digitale Umkleidekabinen. Allerding hakt es jetzt wohl an einer Verschwiegenheitserklärung während der Verhandlungen. Buero.de will eine beidseitige, Karstadt nur einen einseitige und deswegen ist das gestrige Gespräch abgesagt worden.
In Franken zitiert den Buero.de-Chef mit den Worten, in Franken wolle man die Galeria-Standorte in Bamberg, Coburg, Erlangen, Aschaffenburg und Bayreuth übernehmen, seine Firma hätte schon länger Interesse. Jetzt hofft er, dass die Absage der Gespräche gestern nicht von vornherein das Ziel war.