Vielfalt erhalten: Beispiel für Biodiversität Im Ordenbrunn bei Menchau

In der aktuellen Diskussion um Klima- und Artenschutz gibt’s auch positive Beispiele. Ein ländlicher Landkreis wie Kulmbach tut sich da leicht. Die untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Kulmbach führt regelmäßig Exkursionen nach Menchau bei Thurnau durch. Dort gibt’s ein Gebiet mit dem Namen Ordenbrunn.

Dank jahrhundertelanger Beweidung hat sich in dem typischen Kalkmagerrasen-Gebiet eine einzigartige Pflanzen- und Insektenvielfalt entwickelt. Den Wechsel der Vegetation je nach Untergrund kann man dort auf kleinstem Gebiet sehen.

In den letzten Jahren hat dort kein Vieh mehr geweidet, also hat die Untere Naturschutzbehörde eine Fläche von jungen Bäumen abgeholzt, die den Ordenbrunn zuwachsen würden. Quasi die Vorarbeit für die Spezialisten – denn seit vergangenen Herbst übernehmen die Feinarbeit um den Ordenbrunn und seine Vielfalt zu erhalten wieder Schafe. Die Gemeinde Thurnau hat einen jungen Schäfer gefunden, der mit seinen Tieren in den Ordenbrunn zieht.