Vogelgrippe im Landkreis Kulmbach: Virus bei verendetem Wildvogel festgestellt

In Kulmbach-Oberauhof ist ein weiterer toter Wildvogel gefunden worden, bei dem das Vogelgrippevirus festgestellt wurde. Die tote Gans ist der zweite Wildvogel im Landkreis, bei dem die Geflügelpest nachgewiesen wurde. Der erste Fall war vor einer Woche, am 12.3., in Thurnau bei einem Schwan aufgetreten. Seitdem gilt bereits vorsorglich eine Stallpflicht für Geflügel im Kulmbacher Land. Deshalb kommen aufgrund des aktuellen Funds keine weiteren Maßnahmen auf Geflügelhalter oder -züchter zu. Die Geflügelpest äußert sich bei Hühnervögeln unter anderem durch Schwellungen am Kopf oder Durchfall. Wasservögel haben oft keine Symptome, können die Krankheit aber übertragen. Die Sterblichkeit bei Geflügel liegt bei bis zu 100%. Bisher sind in Deutschland keine Fälle bekannt, bei denen Menschen sich infiziert haben.