© Patrick Pleul

Vogelschützer warnen vor möglichen Giftködern

Straubing (dpa/lby) – Zwei tot aufgefundene Mäusebussarde in Niederbayern könnten Opfer von Giftködern geworden sein. «Die Auffindesituation der zwei Greifvögel neben einem Fleischbrocken und insbesondere die völlig verkrampften Füße der Vögel legen nahe, dass Gift eingesetzt wurde», teilte der bayerische Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Mittwoch mit.

Rund um den Straubinger Ortsteil Ittling sollten Kinder laut dem LBV und der Gregor Louisoder Umweltstiftung (GLUS) deswegen keine toten Vögel oder verdächtige Gegenstände anfassen – entsprechende Köder wirkten teils bereits bei Hautkontakt. Hunde sollten an die Leine genommen werden.

Zur Aufklärung der Funde vom Sonntagnachmittag hofft der LBV auf Hinweise von Spaziergängern. Die Tötung geschützter Vogelarten ist eine Straftat.

© dpa-infocom, dpa:210127-99-188746/2