Volksbegehren Artenvielfalt: der LBV ist dafür, viele Bauern dagegen

 

Gesucht wird ein Tier mit gelben und schwarzen Streifen. Die Biene kommt bei uns immer seltener vor, und dabei steht sie nur als Stellvertreter für viele Insekten.

Ein Volksbegehren von Naturschützern und Politikern für ein bayerisches Gesetz zum Schutz der Artenvielfalt startet morgen und muss für einen Erfolg innerhalb von zwei Wochen knapp eine Million Unterschriften sammeln. Damit soll die Zahl der Bienen und anderer Insekten im Freistaat wieder steigen. Allerdings auf Kosten der Landwirte, sagen die.
Ihr Haupt-Kritikpunkt:
ein Zehntel der Nutzflächen in Bayern soll wieder zu natürlichen Wiesen werden. Viele Landwirte bei uns befürchten, dass sie dafür Land hergeben müssen. Dann hätten sie weniger Platz für Getreide, Gemüse oder Vieh, würden weniger verdienen und es gäbe auch weniger regionale Produkte zu kaufen.

Der Aktionskreis Kulmbach zum Volksbegehren Artenvielfalt will die Unterschriftensammlung morgen um 16 Uhr symbolisch starten und gemeinsam unterschreiben.
Unterdessen hat der LBV-Kulmbach als einer der Hauptträger des Volksbegehrens eine Liste der Öffnungszeiten und Sonderöffnungszeiten an Abenden und Wochenenden für die Rathäuser im Kulmbacher Land zusammengestellt. Den Link zu dieser Liste finden Sie hier.