Vom Aussterben bedroht: Bezirk will Bestand der Flussperlmuschel sichern

Der extrem trockene Sommer sorgt nicht nur dafür, dass wir unsere Gärten mehr gießen müssen und die Bauern um ihre Ernte fürchten müssen. Er macht auch den Tieren zu schaffen. Die besondere Flussperlmuschel ist sowieso schon vom Aussterben bedroht und hat es jetzt noch schwerer. Einige Flüsse, Teiche und Seen sind komplett ausgetrocknet. Deswegen greift jetzt der Bezirk Oberfranken ein und hat jetzt Flussperlmuscheln im Landkreis Hof umgesiedelt. Dort kommen sie besonders häufig vor.

Die Muschel braucht zum Leben nicht nur besondere Bedingungen, sondern zum Vermehren auch die Bachforelle. Eine Population haben die Fischereivereine Münchberg und Schwarzenbach an der Saale deswegen jetzt ausgesetzt. Außerdem gibt es bei Regnitzlosau eine neue Aufzuchtstation. Auch sie soll den Bestand der Flussperlmuschel sichern.