Vom Konto 18.000 Euro abgezwackt?: Rollstuhlfahrerin beschuldigt Haushaltshilfe

Hat die Haushaltshilfe die fehlende Mobilität einer im Rollstuhl sitzenden jungen Frau ausgenutzt und sich an deren Bankkonto bedient? Das muss laut Frankenpost seit gestern das Amtsgericht Kulmbach klären. Konkret geht es darum: Eine 29-jährige Frau, die seit einem Unfall auf einen Rohlstuhl angewiesen ist, hat eine 31-jährige Haushaltshilfe eingestellt. Die Rollstuhlfahrerin vertraute ihr ihre EC-Karte an, um Geld für sie abzuheben. Jetzt behauptet allerdings die 29-Jährige, dass von ihrem Konto 18.000 Euro und die entsprechenden Kontoauszüge verschwunden seien und macht ihre Haushaltshilfe dafür verantwortlich. Die stritt die Vorwürfe ab.

Vor Gericht kam heraus, dass die 29-Jährige ihre Eltern finanziell unterstützt, unter anderem Parties gefeiert und Männer zu sich nach Hause bestellt habe. Möglicherweise sei dort das Geld geblieben. Um das zu klären, muss die Verhandlung von gestern am Amtsgericht Kulmbach fortgesetzt werden.