Von Burggipfel bis Buchbindergasse: Viele Beschlüsse im Kulmbacher Stadtrat gestern

Der  Kulmbacher Stadtrat hat in seiner Sitzung gestern eine ganze Reihe von Beschlüssen gefasst. Zum Beispiel dass der so genannte Burggipfel nicht mehr dieses Jahr stattfinden soll, oder dass in der nächsten Sommersaison die Buchbindergasse in der Innenstadt für den Verkehr gesperrt werden soll. Der Verkehr wird dann über den Schießgraben umgeleitet und die Gastronomen dort können bestuhlen. Kulmbach bekommt sozusagen zeitweise eine neue Flaniermeile. Die CSU hatte das beantragt, auch um den Gastronomen in der Corona-Pandemie zu helfen.

Einstimmig hat der Stadtrat beschlossen, ein eigenes Schulsanierungsprogramm auf den Weg zu bringen. Der Vorschlag kommt von den beiden Schulverwaltungsräten Baumann und Bastobbe. Um die vielen Sanierungen und Umbauten, die an den Kulmbacher Schulen nötig seien in den Griff zu bekommen, werden sie aufgelistet in einem Plan, den die Stadt dann in den nächsten Jahren abarbeiten kann.

Abgelehnt haben die Stadträte einen Antrag der AfD zum Berechnungsverfahren für die Besetzung der Ausschüsse im Stadtrat. Da ist die AfD bisher nicht vertreten. AFD- Stadtrat Georg Hock hat in der Sitzung gestern erklärt, er wolle einen  Rechtsstreit verhindern. Die Fraktionen habe allerdings eine  neuerliche Abstimmung über die Besetzung der Ausschüsse abgelehnt.

(Bild: die Buchbindergasse in Kulmbach)