Vorbildlicher Betrieb: Bayreuther Schlachthof hat schon die Videoüberwachung

Der Bayreuther Schlachthof ist jetzt in den Nachrichten der ARD-Tagesschau aufgetaucht. Der Grund: der Betrieb lässt sich im Gegensatz zu den meisten anderen Schlachthöfen in Bayern videoüberwachen. Das gilt vor allem bei Tierschützern und Tierärzten als vorbildlich.
Aktuell sorgen heimliche Videoaufnahmen des Deutschen Tierschutzbüros aus dem Oldenburger Schlachthof für Aufregung. Dort sollen Rinder nicht fachgerecht getötet und gequält worden sein. Kunden wie Aldi, Lidl und Norma haben ihre Aufträge für den Schlachthof gestoppt, der Betrieb ist mittlerweile eingestellt und die Staatsanwaltschaft ermittelt.
In der politischen Diskussion wird auch eine Videoüberwachung der Arbeit in Schlachthöfen gefordert um Misshandlungen oder Fehlbetäubungen von Tieren zu vermeiden.

Der Bayreuther Schlachthof geht mit gutem Beispiel voran. Dort kann das Veterinäramt jederzeit über den Computer-Bildschirm einen Blick in den Schlachthof werfen. In Bayreuth werden in der Woche rund 1.400 Rinder und etwa 3.500 Schweine geschlachtet.