Vorkommnisse im Schlachthof: Kulmbacher Grüne melden sich zu Wort

Nach den Vorkommnissen im Kulmbacher Schlachthof melden sich jetzt die hiesigen Grünen zu Wort. Der Kreisverband spricht von schockierenden Bildern. Seit Jahren seien die Probleme der CO2-Betäubung bekannt. Kulmbacher Fleischforscher haben deshalb bereits eine als schonender geltende Betäubung der Tiere mit Helium entwickelt. Es sollten auch nicht alle Mitarbeiter unter Generalverdacht gestellt werden, schreiben die Grünen. Sie verweisen vielmehr auf generelle Probleme beim Fleischkonsum wie zum Beispiel den Preisverfall von Fleischprodukten. Unterdessen berichtet die Frankenpost, dass es in Kulmbach bereits einen weiteren Vorstoß gibt. Zweiter Bürgermeister Frank Wilzok und Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner haben demnach in zwei Wochen einen Termin im Bundeslandwirtschaftsministerium. Dabei soll es um ein Pilotprojekt gehen – den sogenannten „Gläsernen Schlachthof.“