Vorsicht vor Erkältungsmedikamenten am Steuer: Nebenwirkungen können fahrunfähig machen

Hustensaft, Nasenspray und Tabletten gegen die Kopfschmerzen – die Palette an Mitteln gegen Erkältung ist groß. Und mit denen kommt man normalerweise auch gut durch den Alltag. Viele vergessen nur, dass man mit bestimmten Medikamenten im Blut nicht mehr Autofahren darf. Darauf macht aktuell auch der Kulmbacher Apotheker und Vorsitzender des bayerischen Apothekerverbandes, Hans Peter Hubmann, aufmerksam:
Das fängt schon beim einfachen Hustensaft an. Der beruht auf dem Prinzip der starken Schmerzmittel und macht müde. Richtig gefährlich wird es laut Hubmann, wenn verschiedene Medikamente miteinander kombiniert werden. Dann können die Nebenwirkungen einem Drogenkonsum nahe kommen.
Mit Medikamenten im Blut am Steuer zu sitzen kann außerdem Ärger mit der Polizei geben. Denn, es ist verboten unter „berauschenden Mitteln“ zu fahren. Dazu zählen neben Alkohol und Drogen eben auch Medikamente.