Vorstoß für gemeinsamen Schlachthof: Regionalität in Kulmbach, Kronach und Lichtenfels bewahren

Das Thema ist schon öfter debattiert worden, die Frage nämlich, ob nicht Kulmbach und Kronach zusammen einen neuen Schlachthof bauen. Aktuell bringt der Obermeister der Metzgerinnung in Kronach, Eberhard Kraus, das Thema in der Frankenpost wieder aufs Tableau.
Der Hintergrund, Kronach und Kulmbach sind kleine, regional betriebene Schlachthöfe. In Kulmbach von der Stadt betrieben, der Landkreis beteiligt sich. In Kronach wird der Schlachthof von den beteiligten Metzgern betrieben und muss sich umso mehr rechnen.
Das große Problem ist ein riesiger Investitionsstau für zeitgemäße Anlagen. Auch der Kulmbacher Schlachthofgeschäftsführer Dirk Grühn hätte gerne mehr Geld für zeitgemäße Investitionen, wenn nicht sogar für einen Neubau.

Zuletzt war das Thema gemeinsamer Schlachthof vor einigen Jahren an der Standortfrage gescheitert. Die Kronacher hätten den Schlachthof gerne bei sich, die Kulmbacher ebenso.
Metzgerinnungsobermeister Eberhard Kraus aus Kronach schlägt aktuell einen gemeinsamen Schlachthof für Kulmbach-Kronach-Coburg und Lichtenfels vor – Standort Redwitz im Landkreis Lichtenfels. Sein Hauptargument, die kleinen Schlachthöfe und die Metzger bei uns sollten sich ihre Regionalität bewahren, vor allem, nachdem die Verbraucher immer mehr nach regionalen und tiergerechten Produkten fragen.