Vorstudie zugesagt: Regenrückhaltebecken für die Flößer in Wallenfels wird geprüft

Die Saison 2018 war ein herber Rückschlag für die Flößerei auf der Wilden Rodach. Durch die Trockenheit mussten acht von 15 geplanten Terminen abgesagt werden, der Umsatz ist um 60 Prozent zurück gegangen.

Gemeinsam mit dem Landkreis Kronach und dem Freistaat Bayern strebt die Stadt Wallenfels jetzt eine nachhaltige Lösung an. Ein Rückhaltebecken soll die Extreme zwischen Starkregen und Trockenheit regulieren.
Mit diesem Regenrückhaltebecken geht’s jetzt einen Schritt weiter. Es gibt eine Vorstudie, die im Januar 2019 auf dem Tisch liegen soll. Die Kosten von rund 100.000 Euro übernimmt der Freistaat. Bis die Wallenfelser Flößer aber dank des Beckens gesichert Floßfahrten anbieten können, kann es noch bis zu sechs Jahre dauern, hieß es gestern.

Der Wallenfelser Bürgermeister hatte immer wieder betont, dass die Flößerei für die Gastronomen und Betriebe im gesamten Wallenfelser Raum von besonderer Bedeutung ist, wegen der Gäste, die sie in die Region bringt.