Vorweihnachtlicher Stress für Paketboten: Wer haftet, wenn das Paket weg ist?

Bis zu 170 Pakete müssen die Kulmbacher Paketboden der Deutschen Post zur Weihnachtszeit jeden Tag austragen. Das sind 170 Adressen, 170 mal aus- und einsteigen und sehen, ob wer zu Hause ist.
Zur Unterstützung sind zurzeit fünf Aushilfs-Zulieferer mehr unterwegs als sonst, das haben Radio Plassenburg-Recherchen ergeben.
Um möglichst viele Pakete zustellen zu können, selbst wenn die Empfänger nicht zu Hause sind, gibt es so genannte Ablageverträge. Dabei vereinbart man mit dem Postboten einen sicheren Ort, an dem er Pakete ablegen kann. Empfehlenswert sind hierfür abschließbare Garagen oder Gartenhäuser. Verschwindet das Paket nämlich nach der Zustellung, dann haftet der Empfänger.
Stellt der Postbote die Lieferung ohne vertragliche Absprache ab, muss er im Falle eines Verlusts selbst dafür aufkommen.
Hören Sie mehr zu diesem Thema heute Morgen bei Markus Weber.