Wärme aus dem Pfarrteich: Kupferberg will nach und nach alle städtischen Gebäude umweltfreundlich heizen

Die Energiewende funktioniert im Kleinen an vielen Orten. Häuser, die kein Öl oder Gas mehr brauchen gibt’s längst, Wärmepumpenhersteller wie GlenDimplex in Kulmbach und Alpha innotec in Kasendorf bieten immer neuere und kompaktere Lösungen für die Wärmeversorgung an.
Ein neues Beispiel für Erfolg versprechende Einzelinitiativen kommt aus Kupferberg. Die Stadt will laut Bayerische Rundschau nach und nach alle städtischen und öffentlichen Gebäude klimafreundlich heizen.
Sie fängt mit dem Bauhof an und nutzt dafür als ersten Schritt den Pfarrteich. Das Wasser dort hat acht bis 14 Grad, das reicht aus um in Kunststoffrohren ein Wasser/Frostschutzgemisch durch das Wasser fließen zu lassen und es als Wärmetauscher zu Wärmepumpen zu leiten, die dann über eine Fußbodenheizung und Niedertemperaturkonvektoren den städtischen Bauhof heizen. 1.000 Euro Heizkosten für den Bauhof spart Kupferberg dadurch im Jahr ein, günstig wird’s auch, weil die eigenen Bauhofmitarbeiter die Arbeiten ausgeführt haben.
Bürgermeister Alfred Kolenda betont den Vorbildcharakter der Stadt, sowohl bei dem Großprojekt Heizungsanlagen für städtische Gebäude, als auch bei der vor kurzem genehmigten großen Photovoltaikanlage bei Kupferberg/Dörnhof.