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Waldbericht für Bayern veröffentlicht: Besonders besorgniserregende Situation in Franken

Die Lage des Waldes ist besorgniserregend – vor allem in Franken. Unter anderem das geht aus dem Waldbericht hervor, der heute (Mi) von Staatsministerin Michaela Kaniber vorgelegt wurde. Der kritische Zustand des Waldes zeigt sich vor allem am Nadel- und Blattverlust. Der ist in Bayern gegenüber dem Vorjahr um 3,3 Prozentpunkte auf 28 Prozent angestiegen – in Franken liegt der Wert sogar bei 32 Prozent. Wie der Kulmbach-Wunsiedler CSU-Landtagsabgeordnete Martin Schöffel feststellt, brauche unser Wald volle Aufmerksamkeit und Unterstützung, damit er auch in Zukunft seine vielfältigen Funktionen für die Gesellschaft erfüllen könne. Er weist auch auf die Situation der Waldbesitzer hin, für die sich aufgrund des Preisverfalls auf dem Holzmarkt zunehmend verschärfe. Auf die Situation in Franken reagiere der Freistaat mit spezieller Förderung, Personalverlagerung und befristeten Einstellungen, so Schöffel. Neben den Maßnahmen, die eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unterstützen, müsse aber auch klar sein: Staatliche Mittel alleine könnten die niedrigen Holzpreise nicht ausgleichen. Der Landtagsabgeordnete verweist daher auf eine stärkere Holzverwendung in allen möglichen Bereichen. Außerdem müsse auch weiterhin in Forschung und Bildung investiert werden.