Waldbrandgefahr gesunken: Bayern ist gut gerüstet, sagt der Innenminister

Aktuell  ist die Waldbrandgefahr in Oberfranken wieder gesunken. Stufe zwei gilt im Frankenwald, bis Mitte kommender Woche erwartet man einen Anstieg auf Waldbrandgefahrenstufe drei im Kronacher Land bis  ins Kulmbacher Oberland. Bayerns Innenminister Herrmann zieht inzwischen eine erste Bilanz.

Frühzeitige Erkennung vom Boden und aus der Luft sowie das richtige Verhalten im Ernstfall seien die entscheidenden Maßnahmen zum Schutz vor Waldbränden und zur Waldbrandbekämpfung.

Der Freistaat habe zuletzt an zwölf Feuerwehrstandorten für rund fünf Millionen Euro Hochleistungspumpen beschafft. Die Luftrettungsstaffel Bayern e.V., die mit ihren 150 Flugzeugen Waldbrände meist schon in der Entstehungsphase bei Beobachtungsflügen erkennt, wurde in den letzten Jahren mit neuen Digitalfunkgeräten ausgestattet. In Summe hat der Freistaat in den vergangenen Jahren circa 6,5 Millionen Euro investiert.

Im besonders trockenen Sommer 2018 habe es in Bayern 132 Waldbrände gegeben, das sei relativ wenig im Vergleich zu anderen Bundesländern. Wesentlich sind dabei die Luftbeobachter, das sind ganz oft private Piloten, die sich in den Dienst der Behörden stellen und Luftbeobachter mit in ihren Flugzeugen sitzen haben. Auch heuer hat die Regierung von Oberfranken die Luftbeobachter schon an einigen Wochenenden beauftragt,  unsere Wälder im Frankenwald und im Fichtelgebirge zu beobachten um eventuelle Waldbrände rechtzeitig zu orten. Ein wesentlicher Faktor bei der Waldbrandbekämpfung sind für den Innenminister die Bürger: Ihre  Aufmerksamkeit und rasches Handeln haben dazu geführt, einige Brände schnell bekämpfen zu können.