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Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Kulmbach ist diese Woche nicht betroffen

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ruft auch in Oberfranken ihre Mitglieder zu Warnstreiks um Druck zu machen in der laufenden Tarifverhandlung. Die Arbeitnehmerseite fordert ein Plus von 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro mehr im Monat für die Beschäftigten. Tina Karimi-Krause, oberfränkische Verdi- Bezirksvorsitzende, macht im Gespräch mit Radio Plassenburg deutlich, das Geld für die Lohnerhöhungen sei da. Wenn der Staat Firmen milliardenschwer auffangen könne, müsse der Dank für die Pfleger und Müllmänner und anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst drin sein, die in der Corona-Krise den Laden am Laufen gehalten hätten.

In Kulmbach, so die Gewerkschaftsfunktionärin, werde aber diese Woche nicht gestreikt, aus Rücksicht auf die Corona-Zahlen.