Ein Paar sitzt während eines Stromausfalls bei Kerzenschein in einer Wohnung., © picture alliance / dpa/Symbolbild

Was passiert bei einem Blackout?: das Kulmbacher Landratsamt hat seinen Notfallplan vorgestellt

Was passiert, wenn der Strom weg ist? Und zwar nicht nur für ein paar Stunden, sondern bei einem flächendeckenden Blackout? Mit dieser Frage beschäftigen sich auch das Kulmbacher Landratsamt und die Gemeinden seit Monaten. Heute wurde der Notfallplan vorgestellt.
In den letzten Wochen hat man sich vor allem einen Überblick verschafft. Es wurde geschaut, wo es Notstromaggregate gibt, wie auch ohne Strom wichtige Informationen verbreitet werden können und wie die Arbeit im Landratsamt aufrechterhalten werden kann.
Trotz aller Maßnahmen appelliert der Leiter des Krisenstabs, Oliver Hempfling, an die Eigenverantwortung.
Hempfling erinnert deswegen an die – wie er es nennt – Tugenden unserer Eltern und Großeltern. Für die war es üblich, einen gewissen Lebensmittelvorrat zu haben. Will heißen: beim Einkaufen mal einen Kasten Wasser, eine Packung Seife oder Batterien mehr mitnehmen – um für den Notfall was zu Hause zu haben. Hempfling betont, dass Hamsterkäufe absolut nicht notwendig seien und man auch nicht kurz vor einem Blackout stehe. Es handle sich um ganz normale Vorsichtsmaßnahmen.