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Wasserstofftankstelle in Kulmbach: Keine klare Zusage für eine Förderung von Wirtschaftsminister Aiwanger

Der Platz für die Wasserstofftankstelle in Kulmbach bleibt auf unbestimmte Zeit leer. Der Bayerische Wirtschaftsminister, Hubert Aiwanger, hat bei seinem Besuch in der Verkehrsakademie und bei ASK Schneider heute (Fr) keine klare Zusage für die Förderung gemacht. Stattdessen hat der stellvertretende Ministerpräsident die anwesenden Unternehmer und Politiker darum gebeten einen zweiten Antrag für die nächste Förderperiode im Herbst zu stellen. Dazu müsse sich unter anderem eine Firma finden, welche die Wasserstofftankstelle bauen möchte, so Aiwanger:

Wenn alles was heute präsentiert wurde in den Förderantrag einfließt, sollte das funktionieren, so Aiwanger weiter.

Die Kulmbacher Vertreter haben zugesichert den im Herbst stellen zu wollen. Gleichzeitig haben sie aber auch verdeutlicht, dass man das Henne-Ei-Prinzip vermeiden wolle. Heißt: Firmen würden sich keine wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge kaufen, wenn noch keine Wasserstofftankstelle in der Nähe steht. Gleichzeitig bräuchte es aber genug wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, damit sich eine Wasserstofftankstelle lohnen würde. Deswegen benötige der Landkreis und die Wasserstoffmodellregion Kulmbach den Anschub des Freistaats.

 

Foto: geplanter Ort für die Wasserstofftankstelle auf dem Gelände von ASK Schneider in Kulmbach.