Weihnachtsferien-Debatte: Staatsregierung gegen Verlängerung

Die Coronazahlen steigen und steigen. Ein zweiter Lockdown soll auf jeden Fall vermieden werden. Derweil gibt es immer mehr Vorschläge, wie das Risiko einer Ansteckung mit dem Virus minimiert werden kann. Zwei Unionspolitiker regen jetzt an, die Weihnachtsferien um bis zu drei Wochen zu verlängern. Manche Schulexperten sagen, auf den ersten Blick wirke der Vorschlag sehr einleuchtend. Weil man genau die kritische Phase des Winters hätte, in der dann die Schüler nicht in der Schule zusammen wären.
Der Teufel steckt aber im Detail. Längere Weihnachtsferien würden kürzere oder gar keine Ferien an Ostern, Pfingsten oder im Sommer bedeuten. Und für berufstätige Eltern würden verlängerte Weihnachtsferien wieder das Problem  mit der Betreuung für ihre kleineren Kinder bringen. Sie können erstmal aufatmen. Sowohl Ministerpräsident Söder, als auch Kultusminister Piazolo lehnen eine Verlängerung der Weihnachtsferien ab. Man rede gerade darüber, wie Schulunterricht gestaltet werden könne und wolle keine zusätzliche Verunsicherung schaffen. Auch Eltern- und Lehrerverbände lehnen längere Weihnachtsferien ab.