© Boris Roessler

Viel Bargeld und ein Hase: Diebstähle rund um die Feiertage

Lichtenfels (dpa/lby) – In mehreren Fällen ist heuer rund um die Feiertage Bargeld aus der Weihnachtspost verschwunden. Gleich zweimal haben Diebe im oberfränkischen Lichtenfels zugeschlagen: Bereits vergangenes Jahr war ein Geldkuvert aus dem Briefkasten eines Hauses gestohlen worden. In diesem Jahr wollten die Verwandten sichergehen und steckten das Weihnachtsgeschenk persönlich in den Briefkasten ihres Familienangehörigen. Doch erneut sei das Kuvert mit einem zweistelligen Geldbetrag gestohlen worden, teilte die Polizei mit.

Im Landkreis Augsburg kam mit der Weihnachtspost auch nur ein leeres Kuvert an – es fehlten 75 Euro. Das Geld hatte ein etwa 60-Jähriger als Weihnachtsgeschenk an einen 20-jährigen Verwandten in Langweid verschickt.

«Senden Sie niemals Bargeld per Post», riet ein Polizeisprecher. «Geldscheine sind leicht zu ertasten und so ein Brief geht gerade vor Weihnachten durch viele Hände.»

Hase gestohlen, Gans tot – ein kurioser Fall beschäftigte die Polizei kurz vor Heiligabend in Schwaben. Der Zuchthase war am Dienstagnachmittag aus einem verschlossenen Stall in Jettingen-Scheppach verschwunden. Eine tote Gans lag im benachbarten Garten. Aufgrund der örtlichen Nähe sei nicht auszuschließen, dass ein und derselbe Täter zugeschlagen habe, so ein Polizeisprecher am Freitag. Das mögliche Motiv blieb allerdings im Unklaren.

Eine heiße Spur hatte die Polizei in allen Fällen zunächst nicht. Die Beamten starteten jeweils einen Zeugenaufruf und hofften auf Hinweise aus der Bevölkerung.