Weiter in Haft: Sachverständige sollen Gegenstände eines 62-jährigen Kulmbachers einschätzen

Der 62-jährige Kulmbacher, der Mitte Juni im Stadtteil Weiher von einem SEK-Kommando der Polizei festgenommen worden ist, sitzt nach wie vor in Untersuchungshaft. Gegen den Kulmbacher wird nach wie vor wegen eines oder mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz und wegen Bedrohung ermittelt. Das hat Polizeisprecher Jürgen Stadter im Gespräch mit Radio Plassenburg heute deutlich gemacht.
Wegen der laufenden Untersuchungen gibt es nicht viel mehr Auskunft seitens der Polizei. Aktuell werden die Gegenstände, die man im Haus des Mannes in Kulmbach-Weiher und auf weiteren Grundstücken im Kulmbacher Land gefunden hat, auf ihre Gefährlichkeit hin untersucht. Um welche Gegenstände konkret es sich handelt, wollte der Polizeisprecher nicht sage, auch nicht, ob auch mehr Munition dabei war, als die, die man bereits in dem Haus in Kulmbach Weiher sichergestellt hatte.
Erst wenn die Gegenstände von Sachverständigen untersucht und eingestuft seien, könne man einschätzen, inwieweit sie strafrechtlich relevant sind.
Der 62-Jährige hatte Mitte Juni seinen eigenen Sohn bedroht. Der konnte aus dem Haus flüchten und hat die Polizei verständigt. Im Zuge eines SEK-Einsatzes hatte sich Kulmbacher dann widerstandslos festnehmen lassen.