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Weiter Streiks angedroht: Verdi droht mit Ausstand in Klinikum, Bauhöfen und bei der Müllabfuhr

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes soll es auch in Oberfranken in dieser Woche weitere Warnstreiks geben und auch in Kulmbach. Geplant ist auch eine große Aktion in Forchheim.

Die Arbeitgeber müssten endlich zur Besinnung kommen und den Beschäftigten ein ernsthaftes Angebot vorlegen, sagte Norbert Flach von Verdi Bayern. Arbeitsniederlegungen sind unter anderem geplant in Kliniken, Bauhöfen, Abfallwirtschaftsbetrieben, Stadtwerken und bei der Straßenreinigung. Auch zahlreiche Sparkassen werden laut Verdi betroffen sein.

Mit den Warnstreiks will Verdi unter anderem auf die Leistung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes während der Coronakrise aufmerksam machen. Verdi verlangt vom Bund und von den Kommunen nach eigenen Angaben unter anderem, die Einkommen um 4,8 Prozent anzuheben, mindestens aber um 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

In Oberfranken läuft nach Gewerkschaftsangabe gerade die Abstimmung unter den Organisatoren vor Ort, sicher ist Verdi weitet die Streiks aus und will mehr Druck machen.