Weitere Ermittlungen: Polizei wertet Ergebnisse nach Durchsuchungen im Fall Peggy aus

Was hat die Polizei gestern auf dem Anwesen eines 41-Jährigen in Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel und in seinem Elternhaus in Lichtenberg gesucht?
Jetzt gibt es eine gemeinsamen Erklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Da heißt es heute, der 41-jährige sei im Zuge der Ermittlungen nach dem Fund der sterblichen Überreste von Peggy wieder in den Fokus gerückt. Nach dem Fund in einem Wald in der Nähe von Lichtenberg hätten Experten monatelang Spuren ausgewertet. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen seien mit bestehenden Erkenntnissen abgeglichen worden, daraus hätten sich Verdachtsmomente gegen den 41-Jährigen ergeben. Der Mann war früher ein Nachbar von Peggy Knobloch und damals, im Alter von 24 Jahren auch ein Freund von Ulvi K.. Durch weitere Ermittlungsschritte, so heißt es weiter in der Erklärung, seien die Verdachtsmomente gegen den 41-Jähriger erhärtet worden.
Der Mann wurde gestern vernommen und dann wieder entlassen. Zum Inhalt der Aussagen will die Polizei keine Auskunft geben mit Hinweis auf die Ermittlungen.
Als nächstes würden die Ergebnisse der gestrigen umfangreichen Durchsuchungen ausgewertet heißt es.

Der 41-Jährige war 2001, als Peggy verschwunden war, mehrfach von der Polizei vernommen worden. Er soll kein festes Alibi haben. Ulvi K. der vom Vorwurf des Mordes an Peggy freigesprochen worden ist, soll ihn schwer belastet haben.