Wenig Service, dafür steigende Mieten: Ärger um Kronacher KWG-Wohnungen

Der Ärger um die KWG-Wohnungen in Kronach reißt nicht ab. Jetzt beantragt die Kronacher SPD, dass sich der Stadtrat mit dem Thema befasst. Sie will mit einer Resolution öffentlich Druck auf den Eigentümer, die Union Investment, ausüben.
Seit Jahren gibt es Beschwerden über Mieterhöhungen, die schlechte Erreichbarkeit der Verwaltung, Leerstände und sogar Inkasso-Forderungen ohne vorherige Mahnschreiben bei den Kronacher KWG-Wohnungen.
Die Vorgeschichte:
Der ursprüngliche Eigentümer, die Kronacher Wohnungsbaugesellschaft, hatte einen massiven Sanierungsstau angesammelt. 2012 wurde privatisiert, dann hat die Zentral Boden Immobilien (ZBI) saniert und die Mieten erhöht. Vorletztes Jahr übernahm dann Union Investment die Wohnungen. Jetzt sollen wieder die Mieten steigen, ab April. Am 2. April steht ein Treffen zwischen Bürgermeister Beiergrößlein und der aktuellen Verwaltung an. Betroffen sind rund 650 Mietwohnungen in Kronach.