Weniger Geld für den Katastrophenschutz: Kulmbacher Politiker üben Kritik am Haushalt des Bundesinnenministeriums

Im Haushalt für das Jahr 2023 plant das Bundesinnenministerium deutlich weniger Investitionen in den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Im Vergleich zum Vorjahr sollen es rund zwei Milliarden Euro (2,2 Milliarden)  weniger seingekürzt werden. Die Altenkunstadter CSU-Bundestagsabgeordnete, Emmi Zeulner hält das für ein absolut falsches Signal an die Bürger und Ehrenamtlichen. Sie kritisiert, dass sich die Ampel-Koalition für dieses Jahr rund 10.000 neue Stellen in den Ministerien gegönnt habe, aber für den Bevölkerungsschutz nichts mehr da sein soll.
Auch Kulmbachs zweiter Bürgermeister und Rettungssanitäter Frank Wilzok versteht die Entscheidung des Innenministeriums nicht. Er weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig eine gute Ausbildung und optimales Equipment im Katastrophenfall sind. In der jetzigen Zeit die Mittel zu kürzen, ist für ihn absolut unverständlich.