Rehe laufen über ein schneebedecktes Feld., © Armin Weigel/dpa/Symbolbild

Wetterdienst: In Teilen Bayerns kehrt der Winter zurück

In Bayerns höheren Lagen kehrt in dieser Woche Prognosen zufolge der Winter zurück. Oberhalb von 400 bis 600 Metern sei am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag mit Schneematsch und teils überfrierender Nässe zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagnachmittag in München mit. Mit Ausnahme der Niederungen im westlichen Franken erwarten die Meteorologen in der Nacht zu Dienstag im ganzen Freistaat leichten Frost. In manchen Alpentälern könnten die Temperaturen auf minus fünf Grad absinken.

Auch sonst wird es nach den Prognosen des DWD ungemütlich: Die Wetterexperten erwarten stürmische Böen bis 75 Stundenkilometer im westlichen Franken und Schwaben. In den Kammlagen der Alpen und Mittelgebirge sei mit Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde zu rechnen, auf den höchsten Gipfeln vorübergehend schwere Sturmböen bis 100 Stundenkilometer.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) warnte am Montag außerdem vor steigenden Wasserständen an den Unterläufen einiger Flüsse in Franken. Am Oberen Main, der Fränkischen Saale und der Aisch seien an einigen Pegeln die Meldestufe 1, vereinzelt auch Meldestufe 2 überschritten. Meldestufe 1 bedeutet, dass der Fluss an einzelnen Stellen über die Ufer tritt, aber noch keine Gefahr für Anlieger besteht. Bei Meldestufe 2 werden land- und forstwirtschaftliche Flächen überflutet oder es kommt zu leichten Verkehrsbehinderungen auf Hauptverkehrs- oder Gemeindestraßen.

Wegen Hochwasser wird im unterfränkischen Volkach (Landkreis Kitzingen) voraussichtlich bis zum Donnerstag der Betrieb der Mainfähre ins benachbarte Eisenheim eingestellt. Sobald sich die Lage auf dem Main wieder entspanne, werde der Fährverkehr wieder aufgenommen, teilte die Verwaltungsgemeinschaft mit.