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Wiedersehen mit Augsburg für VfB-Coach Markus Weinzierl

Stuttgart (dpa) – Für Trainer Markus Weinzierl vom VfB Stuttgart ist das Wiedersehen mit dem FC Augsburg bei aller Professionalität eine besondere Partie. «Da würde ich lügen, wenn ich keine besondere Beziehung zu dem Verein hätte», sagte Weinzierl am Donnerstag.

Von 2012 bis 2016 war er Cheftrainer und holte in dieser Zeit alle sieben Siege des FCA gegen den VfB Stuttgart. «Ich denke, dass ich die Mannschaft sehr gut einschätzen kann, auch wenn es zweieinhalb Jahre her ist. Ich habe viele Spieler dort entwickelt. Sie haben auch neue Spieler geholt, aber die Grundprinzipien sind beibehalten worden», sagte Weinzierl vor dem Duell am Samstag in Stuttgart. «Sie werden uns nicht überraschen, sie werden mich nicht überraschen.»

Stuttgart ist vor dem 13. Spieltag der Fußball-Bundesliga Letzter, Augsburg hat nach zwölf Spielen 13 Punkte und steht auf Rang 13. «Sie haben definitiv zu wenig Punkte für das, was sie diese Saison geleistet haben», sagte Weinzierl.

Er verstehe, dass das Spiel für FCA-Trainer Manuel Baum emotional nicht die gleiche Bedeutung habe, wie für ihn. «Er ist ja mein Nachfolger und ich nicht seiner. Für mich ist es schon ein besonderes Spiel, weil unsere Situation so ist. Dass die Augsburger mit Schaum vor dem Mund rumlaufen, dafür sind sie bekannt. Das ist ein Verein, der über die Mentalität kommt», sagte Weinzierl.

Weinzierl ist nicht der einzige mit einer Vergangenheit in Augsburg. Auch seine Assistenten Wolfgang Beller, Thomas Barth und Halil Altintop sowie Mittelfeldspieler Erik Thommy standen in Augsburg unter Vertrag. Die Augsburger Profis Rani Khedira und Julian Schieber kommen aus der Jugend des VfB Stuttgart.