Wind als Energielieferant: so schnell, wie sich unsere Firmen das wünschen, geht es nicht

Die Energiewende in Bayern soll zu 30 Prozent aus der Windkraft und zu 70 Prozent aus der Photovoltaik gestemmt werden. Der Freistaat hat seine strengen Abstandsregeln für Windräder gelockert, um die seit Jahren nahezu brachliegende Windenenergie wieder anzukurbeln. Neben der Metall- und Elektroindustrie und den Porzelliner ist es bei uns in Oberfranken vor allem die Glasindustrie im Frankenwald, die dringend Alternativen braucht, sie ächzt unter den enormen Energiekosten.

Die Windkraft als Energielieferant bringen die Glasunternehmer ins Spiel, allerdings wird die nicht so schnell kommen können, sagt Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Nordbayern in Kulmbach. Wind, so der Experte ist genug vorhanden:

Kleiner Lichtblick für die Glasfirmen im Kronacher Land: Bis September gibts Kostenzuschüsse vom Staat. Gesucht wird aber eine Dauerlösung. In zwei Wochen beginnen im Landkreis Kronach Informationsveranstaltungen zu Windraftanlagen.