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Wintersaison an der Zugspitze hat begonnen

Garmisch-Partenkirchen (dpa) – Die ersten waren schon um 7.30 Uhr da, schließlich warteten gut hundert Menschen auf die erste Bergfahrt: Als erstes Skigebiet deutschlandweit ist die Zugspitze in die Wintersaison gestartet. Der Auftakt nach der von Corona verursachten gut eineinhalbjährigen Pause lockte am Freitag zahlreiche Wintersportler zu Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet. Erstmals konnten sie dort wieder in Skilifte steigen und ihre Schwünge auf präparierten Pisten machen.

Die Menschen wollten nach draußen und zum Skifahren, sagte Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn. Er sei zuversichtlich. Man habe alles für den Schutz der Gesundheit getan.

Nur Geimpfte und Genesene dürfen vorerst die Bergbahnen an Deutschlands höchstem Berg benutzen, es gilt die 2G-Regel. Die Kabinen fahren zudem maximal mit zwei Dritteln der Gäste – für mehr Abstand.

Der Start an der Zugspitze (2962 Meter) trotz rasant steigender Inzidenzen ist für viele andere Liftbetreiber ein positives Signal. Ein Anfang sei gemacht, hieß es.

Zu Weihnachten sollen – so die Hoffnung der Liftbetreiber – in den meisten Gebieten die Lifte laufen. Die genauen Regeln sind aber vielerorts noch unklar.

In Österreich laufen in manchen höher gelegenen Gebieten und an Gletschern mit teils unterschiedlichen Corona-Regeln schon die Lifte. Skitage für deutsche Wintersportler sind aber vorerst zumindest erschwert. Das Nachbarland ist als Hochrisikogebiet eingestuft, es gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

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