Wirbel um neues Stadt-Logo: Stadtrat uneins – nicht öffentliche Debatte wird öffentlich

In Kulmbach gibt’s Wirbel um ein neues Stadt-Logo, das dem Stadtrat in der letzten Woche vorgestellt worden ist. Passiert ist das in nichtöffentlicher Sitzung, vorbereitet hatten die so genannte Corporate Identity, also das neue einheitliche Auftreten der Stadt in der Öffentlichkeit, Oberbürgermeister Lehmann und die Verwaltung.

Wie der Nordbayerische Kurier schreibt, gab es in der nicht öffentlichen Sitzung viel Kritik am Vorgehen und am Entwurf, der von einer Agentur kommt. Überrollt worden sei man, ein neues Logo sei jetzt nicht das Thema um das man sich kümmern müsse, es brauche Alternativvorschläge, oder auch, die verschiedenen Facetten eines neuen einheitlichen Auftritts der Stadt auf allen Kanälen müssten intensiv diskutiert werden.

Jetzt gibt’s Kritik aus der Stadt daran, dass das Thema aus der nichtöffentlichen Sitzung in die Öffentlichkeit getragen wird. Stadtsprecher Jonas Gleich wird mit den Worten zitiert, gewählte Stadträte hätten bewusst eine Ordnungswidrigkeit begangen und interne Unterlagen veröffentlicht. Gleichzeitig bringe das den ganzen Prozess um einen neuen Auftritt ins Stocken.

Und zum Verfahren gibt’s die Erklärung, die Vorschläge einer Agentur seien in Workshops und zahlreichen Treffen ausgearbeitet worden. Dass das nicht öffentlich passiert ist, verteidigt der Stadtsprecher. Keine Firma gehe mit einem noch nicht fertigen Produkt an die Öffentlichkeit.