Wirtschaftsfaktor Müll: Landkreis Kulmbach legt Zahlen vor

Es könnte sein, dass die Abfallgebühren im Landkreis Kulmbach im Herbst, wenn sie neu kalkuliert werden, wieder sinken. Grund ist, dass die kommunale Abfallwirtschaft im Landkreis Kulmbach mehr Geld hat, als vorausberechnet. Statt 300.000 Euro aus den Rücklagen entnehmen zu müssen, gibt’s 100.000 Euro mehr auf der Einnahmenseite als erwartet. Das war laut Bayerische Rundschau Thema im Umweltausschuss des Landkreises gestern.

Der Landkreis Kulmbach erhebt Müllgebühren von Unternehmen und Privathaushalten, muss für die Abfuhr und die Verbrennung im Müllheizkraftwerk Schwandorf bezahlen und unterhält noch zwei Mülldeponien in Höferänger und bei Himmelkron.

Für das laufende Jahr erwartet man geringere Erlöse beim Verkauf von Altpapier, da gibt’s aktuell bereits ein Minus, ebenso beim Verkauf von andere Altmaterialien, dafür aber steigende Einnahmen bei der Anlieferung von Grüngut.