Wissensrückstände durch Corona: Besondere Angebote in Kulmbacher Schulen

Die Schulen unterrichten seit längerem wieder in Präsenz, aber die Folgen aus dem Distanzunterricht machen sich immer noch bemerkbar, auch im Kulmbacher Land. Eine Radio Plassenburg-Umfrage unter den Kulmbacher Schulen hat ergeben, dass überall Schüler Stoff nachholen müssen, den sie im Lockdown nicht verstanden haben. Dabei gibt es vor allem bei den Fremdsprachen Handlungsbedarf, aber auch in Mathe, sagt die Rektorin der Max-Hundt Schule, Anja Buchdrucker.

Teilweise müssten auch soziale Kompetenzen gefördert werden. In Gruppen zu arbeiten und auch das selbstständige Lernen falle einigen Schülern nach dem Distanzunterricht schwer.

Gegen die Wissensrückstände arbeiten die Kulmbacher Schulen  seit Mitte Oktober an. Es gibt unterschiedliche Formen, wie Nachmittagsunterricht, geteilte Klassen mit intensiveren Stunden oder auch Angeboten in den Ferien.

Wie groß der Handlungsbedarf bei den Schülern tatsächlich ist, wird sich nächste Woche nach den Ferien zeigen. Dann schreiben die Schüler ihre ersten schriftlichen Schularbeiten, im Distanzunterricht waren vor allem mündliche Prüfungen bewertet worden.