Wohnen bei uns im Alter: Oberfranken offensiv sammelt Modelle und praktische Beispiele

Als älterer Mensch in Oberfranken leben, wird immer mehr zum Thema für die Babyboomer, die 1955er bis 1965er Jahrgänge. Die kommen jetzt langsam ins Ruhestandsalter und machen sich Gedanken, wie sie ohne Auto auch im Dorf an Lebensmittel kommen und wie sie wohnen.

Oberfranken offensiv hat sich Experten geholt und sich über Wohnformen im Alter informiert, die gerade in unserer ländlichen Region eine immer größere Rolle spielen und die es auch schon gibt. 40 Vertreter aus Städten und Gemeinden waren dabei, um sich zu informieren.

In Teuschnitz im Landkreis Kronach kümmern sich zum Beispiel zwei eigene Gemeindeschwestern um Treffen und  Beratung rund ums Alter, weil immer mehr Senioren zuhause wohnen bleiben möchten. In Wiesenttal im Landkreis Forchheim gibt es ein Quartiersmanagement, das gemeinsame Fahrten zum Arzt oder zum Einkaufen organisiert und es gibt ein eigenes digitales Nachbarschafts-Netzwerk mit bereits 125 Teilnehmern.  Außerdem wurden verschiedene Wohnmodelle vorgestellt, die sich mit Betreuung und Pflege kombinieren lassen – markantester Punkt dabei, solche Wohnformen müssen bezahlbar sein.