Zähes Ringen um Arbeitsplatz: Bayreuther Epilepsie-Ärzte halten Kündigung für haltlos

Die beiden am Klinikum Bayreuth gekündigten Epilepsie-Ärzte kämpfen weiter um ihren Ruf und ihre Anstellung. Aktuell haben sie einen kleinen Sieg errungen. So sieht es jedenfalls ihr Rechtsanwalt. Die Kündigung war unter anderem wegen übler Nachrede ausgesprochen worden, der sich die beiden gegenüber Vorgesetzten schuldig gemacht haben sollen.
Der Anwalt der beiden Mediziner hat deswegen die Staatsanwaltschaft gebeten, die Vorwürfe rechtlich zu würdigen. Die Antwort der Staatsanwaltschaft: es wird kein Ermittlungsverfahren gegen die beiden Ärzte eingeleitet.
Für den Rechtsanwalt steht damit fest: die beiden Epilepsie-Fachärzte haben sich nicht schuldig gemacht – damit sei auch die Kündigung rechtlich nicht haltbar.

Seit die beiden Fachärzte am Bayreuther Klinikum Hausverbot haben, sind die Eltern zahlreicher epilepsie-kranker Kinder hoch verunsichert und unzufrieden. Sie sehen die Versorgung ihrer Kinder gefährdet und das, wo sie sich doch sogar ein Epilepsie-Zentrum in Bayreuth wünschen.