Zankapfel Hannes-Strehly-Straße: 2. Oberbürgermeister Wilzok nimmt zu Vorwürfen Stellung

Das Bauvorhaben in der Hannes-Strehly-Straße in Kulmbach erhitzt die Gemüter der Anwohner. Einzelne machen ihrem Ärger in Leserbriefen der Zeitung Luft und kritisieren die Vorgehensweise der Stadt. Der Vorwurf: die Stadt nehme auf den Bürgerwillen keine Rücksicht. Dazu nimmt heute 2. Bürgermeister Frank Wilzok Stellung. Im Stadtrat sei in der Novembersitzung das Bauleitverfahren eingeleitet worden, schreibt er. Das bedeutet: sowohl der Flächennutzungsplan, als auch der Bebauungsplan werden für dieses Gebiet geändert. 23 Stadtratsmitglieder haben diesem Schritt im November zugestimmt. Er selbst habe als Stellvertreter des Oberbürgermeisters die bereits eingeleiteten Maßnahmen nur weitergeführt. Wilzok stellt klar, dass der erweckte Eindruck, er habe die Abwesenheit von Ingo Lehmann für Alleingänge ausgenutzt, nicht richtig sei.

In der Hannes-Strehly-Straße sollen zwei Mehrfamilienhäuser mit rund 30 Wohneinheiten entstehen, mit einer Tiefgarage. Um das Grundstück herum bliebe laut Wilzok so viel Natur erhalten, wie es ein derartiges Projekt zulasse.

Der Versiegelungsgrad solle sich auf ein Minimum beschränken. Die bestehenden Nadelbäume entlang der Hannes-Strehly-Straße sowie der Grünsaum zur Abgrenzung des Sportplatzes sollen erhalten bleiben. Auch liege ein Gutachten zum Artenschutz vor. Demnach seien weder artenschutzrelevante Planzen betroffen, noch prüfrelevante Tiergruppen wie Vögel oder Reptilien zu berücksichtigen. Auch gäbe es auf dem Grundstück keine Biotope.