Zeckenalarm! Das Risiko durch Borrelien zu erkranken steigt…

Auch das ist eine Folge der Klimaerwärmung: Zecken sind durch den Temperaturanstieg fast das ganze Jahr über aktiv. Damit wächst auch das Risiko, durch einen Zeckenstich ernsthaft krank zu werden. Besonders gefährlich sind Borrelien, die durch Zecken übertragen werden. Das Magazin Reader’s Digest greift deshalb jetzt die Zeckengefahr auf und gibt wichtige Ratschläge.

Ein unbemerkter Stich mit dramatischen Folgen

Ein unbemerkter Stich mit dramatischen Folgen: Borreliose. Die Symptome sind oft unspezifisch: Abgeschlagenheit, Fieber und Kopfschmerzen. Am auffälligsten ist die sogenannte Wanderröte – eine ringförmige Hautrötung an der Einstichstelle, die aber nicht bei allen Betroffenen auftritt. Wie bei Silke Jansen: „Ich habe keine festgesaugte Zecke an mir entdeckt und deswegen kam ich nicht auf die Idee, dass meine Symptome von einer Borreliose herrühren könnten. Ärzte waren ratlos, haben auf andere Dinge getippt. Dann habe ich erst einmal Antibiotikainfusionen bekommen, aber in den Monaten danach wurde es eben wieder schlechter. Ich hab‘ einfach immer noch Probleme, schmerzfrei bin ich überhaupt nicht, fit bin ich überhaupt nicht und – ja, es bleibt mir ja nichts anderes übrig als damit weiter zu leben.“

Eine Borreliose wird oft erst nicht erkannt

Eine typische Krankheitsgeschichte. Oft wird eine Borreliose erst nicht erkannt, das ergaben die Reader’s Digest Recherchen, wie Chefredakteur Michael Kallinger berichtet: „Studien haben gezeigt, dass die derzeit üblichen Tests alles andere als treffsicher sind. Experten warnen: Mehr als 50 Prozent der Laborergebnisse sind nicht korrekt oder sogar widersprüchlich.“ Schätzungen zufolge erkranken jedes Jahr rund 100 000 Menschen an Lyme-Borreliose. Und weil sich die Zecken aufgrund des Klimawandels immer weiter verbreiten, nimmt die Gefahr ernsthaft zu.

Vorsorge wird immer wichtiger

Wer in den Wald geht, der sollte immer lange Hosen und Hemden tragen – möglichst helle Kleidung, damit man die Zecken auch sieht. Hohes Gras und Gebüsche am Wegesrand sollte man am besten meiden. Und wer sich nach einem Spaziergang in der Natur immer gründlich – also vor allem auch am Hals, unter der Achsel oder in den Kniekehlen – nach Zecken absucht, der hat schon den wichtigsten Schritt zur Vorsorge getan.

Mehr zum Thema Zeckengefahr gibt es in der neuesten Ausgabe von Reader’s Digest und auf https://readersdigest.de

Ein Beitrag erstellt in Zusammenarbeit mit Reader’s Digest Deutschland
Verlag Das Beste GmbH

Weiterführende Informationen

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