Zu laut: Trebgaster See-Anwohner beschweren sich über Lärmpegel und Häufigkeit der Feiern am Badesee

Ist ja schön, so ein Sommerabend, alle sind gut gelaunt, die Party am See ist da genau das Richtige. Allerdings wird’s zum Beispiel den Trebgastern zu viel mit den Veranstaltungen an ihrem Badesee. Sie machen mobil und beschweren sich laut Bayerische Rundschau über laute Musik teils bis morgens um 3 Uhr. Klar, an Schlaf ist da nicht mehr zu denken. Zwölf Anwohner haben sich auf einer Unterschriftenliste eingetragen, die sie jetzt Bürgermeister Werner Diersch überreicht haben. Ihnen geht’s nicht um die Events am Badesee an sich, sondern um die Musik, die immer lauter gedreht werde. Besonders im Visier haben sie die Veranstaltungen des Kiosk-Betreibers, die etwa über Facebook beworben werden und wo oft, wie sie meine, die Bässe ohne Pause durchwummern. Also Cocktailabende, private Feiern und Musikveranstaltungen.
Ruhestörung in reinster Form, nennen die Trebgaster Anwohner am See das, die sie nicht länger dulden wollen, auch wenn die Gemeinde vielleicht froh ist über die zusätzlichen Pachteinnahmen.
Die Anwohner fordern den Bürgermeister auf, feststellen zu lassen, wie die See-Events des Kiosk-Pächters mit den Bayerischen Lärmschutzgesetzen zusammen passen und fordern, gegebenenfalls die Zahl der Veranstaltungen einzuschränken. Ihr Argument: die absolute Nachtruhe ab 24 Uhr. Bürgermeister Diersch meint, die Gemeinde genehmige Veranstaltungen nicht leichtfertig, man weise immer auf die Lärmschutzverordnung hin und verweist die Beschwerdeführer an die Polizei.