Ein Streifenwagen der Polizei steht mit eingeschaltetem Blaulicht an einem Einsatzort., © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Zu schnell auf nasser Fahrbahn: drei Unfälle bei Regen

Aus dem Polizeibericht:

Es regnet, die Straße ist nass, der Fuß bleibt am Gaspedal. Dies wurde am Samstagnachmittag drei Autofahrern zum Verhängnis. Sie verloren aufgrund Aquaplaning die Kontrolle über ihre Fahrzeug und kamen von der Autobahn ab.

Los ging es um kurz vor 14.00 Uhr auf der A9, kurz nach der Anschlussstelle Hof-West. Bei plötzlichem Starkregen schwamm das Auto eines 45-jährigen Mannes aus Mühlenbecker Land auf und krachte in die rechte Außenschutzplanke. Ein nahezu identischer Unfall ereignete sich 25 Minuten später, nur ca. 100 Meter entfernt, in der Gegenrichtung, in Richtung Berlin. Ein 55-jähriger Nürnberger schlidderte ebenfalls leicht gegen die rechte Außenschutzplanke.

Den Abschluss machte um kurz nach 15.10 Uhr ein 28-jähriger Autofahrer aus Rastatt. Der Mann kam auf der A72 im Bereich des Hochfrankendreiecks nach rechts von der Autobahn ab und krachte in einen Warnanhänger der Autobahnmeisterei. Dieser war aufgrund eines vorangegangenen Unfalls auf dem Seitenstreifen abgestellt.

An den Fahrzeugen und Verkehrseinrichtungen entstand ein Sachschaden von ca. 33.000 Euro. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden. Für die nicht angepasste Geschwindigkeit bekommen alle drei Unfallverursacher in Kürze einen Bußgeldbescheid.