Zu viele Bedürftige, zu wenige Lebensmittel: Aufnahmestopp bei der Tafel Kulmbach

Bei der Tafel in Kulmbach kann im Moment niemand mehr aufgenommen werden. Es gibt einen Aufnahmestopp, hat uns die Leiterin der Tafel, Elfriede Höhn, heute Morgen bestätigt. Es gibt einfach zu viele bedürftige Menschen im Landkreis Kulmbach, erklärt Höhn. Mittlerweile seien es 220 so genannte Bedarfsgemeinschaften; hinter jeder stehen nochmal vier bis fünf Mitglieder aus einer Familie. Am Dienstag sind 35 neue Bedarfsgemeinschaften dazugekommen. Das Problem: die Tafel in Kulmbach hat nicht mehr so viele Lebensmittel zur Verfügung, die sie verteilen kann. Durch bessere Planung stellen Supermärkte und Bäckereien nicht mehr so viel zur Verfügung. Elfriede Höhn sieht jetzt den Landkreis und die Stadt in der Pflicht, zu handeln:

Soweit Elfriede Höhn von der Kulmbacher Tafel.