Zu wenig Wasser in der Kronach: Mehrtägiger Landregen nötig

Durch die Hitzewellen der vergangenen Wochen, fließen aktuell 104 Liter pro Sekunde zu wenig durch die Kronach. An der Messstelle Steinberg, ragen schon die Steine im Flussbett über die Wasseroberfläche, heißt es im Fränkischen Tag.

Laut Hubert Spindler, einem Mitarbeiter des Sachgebiets für Gewässerkunde beim Wasserwirtschaftsamt, sei das eine kritische Situation. Durch einzelne, heftige Regenschauer, steige der Pegel des Flusses immer nur für kurze Zeit. Wir bräuchten allerdings einen mehrtägigen Landregen, damit sich der Wasserstand wieder reguliere.

Die Konsequenzen des niedrigen Wasserstands würden vor allem die heimischen Fische tragen, da das Wachstum der Algen steige und gleichzeitig der Sauerstoffgehalt sinke.

Spindler appeliert an die Bürger, jetzt kein Wasser mehr aus Flüssen und Bächen für den privaten Gebrauch zu entnehmen, das wäre fatal.

Um die Trinkwasserversorgung müsse man sich allerdings keine Sorgen machen.