Zukunft ungewiss: Unterschiedliche Haltungen zu Ankerzentren im Bund und im Freistaat

Dem oberfränkischen Ankerzentrum in Bamberg droht womöglich die Schließung. Der Grund liegt in der Politik.  Der Freistaat Bayern will seine Zentren für geflüchtete Menschen weiter betreiben, die Ampel-Koalition in Berlin aber nicht. Im Koalitionsvertrag steht, dass das Konzept der Ankerzentren nicht weiterverfolgt werden soll.

Bayerns Innenminister Herrmann sagt, die Unterbringung der Asylbewerber sei Ländersache und die Behördenbündelung – der eigentliche Kern des Anker-Konzepts – habe sich bewährt.

Allein in den sieben bayerischen Einrichtungen leben aktuell rund 9.000 Menschen. Etwa 1.300 sind es im oberfränkischen Ankerzentrum in Bamberg.