Im Jahr 2035 werden in Oberfranken etwa 78.000 Arbeitskräfte fehlen. Das ist die Prognose der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft. Der Peak mit noch mehr fehlenden Arbeitskräften (79.600) wird demnach aber schon 2031 erreicht sein. Die Zahlen ergeben sich aus der Studie „Regionale Arbeitslandschaften“ der vbw. Oberfranken und generell der Norden Bayerns ist am stärksten betroffen. Am schlimmsten wird der Arbeitskräftemangel hier in ländlichen Regionen. Im Landkreis Kronach zum Beispiel. Die Prognose besagt, dass 2035 die Arbeitskräftenachfrage um 22 Prozent höher liegt als das Angebot. Im Landkreis Kulmbach werden es 20 Prozent sein und 18 Prozent im Lichtenfelser Land. Die einzige Branche, in der auch in Zukunft noch mehr Arbeitskräfte als Stellen da sein werden, ist der Bereich Werbung und Marketing. Aktuell fehlen in Oberfranken übrigens bereits 47.000 Arbeitskräfte.