Preise

2,1 Prozent: Inflation in Bayern zieht zu Jahresbeginn an

30. Januar 2026 , 10:00 Uhr

Im Dezember war der Wert noch auf ein mehrjähriges Tief gesunken, nun geht es in die andere Richtung.

Die Inflation in Bayern zieht wieder an. Im Januar lag sie nach vorläufigen Daten des Landesamts für Statistik bei 2,1 Prozent. Das sind 0,4 Punkte mehr als im Dezember. Damals war der Wert auf den niedrigsten Stand seit fast fünf Jahren gefallen. Nun zogen insbesondere die Preise für Kraftstoffe und Lebensmittel den Wert wieder nach oben. 

Nahrungsmittel verteuerten sich auf Jahressicht um 2,5 Prozent. Das ist zwar nur knapp über der durchschnittlichen Inflation, zuletzt hatten sie allerdings mit unterdurchschnittlichen Anstiegen zu den wichtigsten Bremsen bei den Preisen gezählt. Überdurchschnittliche Steigerungsraten auf Jahressicht gab es zudem bei Wohnungsnebenkosten, die um 3,7 Prozent zulegten, der Nettokaltmiete mit 2,3 Prozent sowie Pauschalreisen mit einem Anstieg um 6 Prozent. 

Haushaltsenergie verbilligte sich dagegen um 4 Prozent – unter anderem, weil Heizöl um 10,8 Prozent weniger kostete als vor einem Jahr.

Quelle: dpa

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