Badetote

54 Menschen ertrinken in Bayern

06. August 2026 , 17:15 Uhr

See, Fluss, Freibad – gerade in Hitzephasen ist eine Abkühlung dort gefragt. Doch Gewässer bergen Gefahren.

In Bayern sind in den ersten sieben Monaten des Jahres 54 Menschen ertrunken. Das sind drei mehr als im Vorjahreszeitraum, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mitteilte. Deutschlandweit starben 261 Menschen im Meer, in Seen, Flüssen oder Schwimmbädern.

Die meisten Badetoten in Bayern gab es demnach im Juni mit 22. In einem See ertranken 27 Menschen, 16 in einem Fluss und 5 im Schwimmbad. Unter den Badetoten waren vor allem Männer – nämlich 50. Nur vier Frauen kamen im Wasser um.

84 Badetote im Vorjahr

Im Juni hatte das Innenministerium mit Hilfsorganisationen die Kampagne «Sicher am und im Wasser» gestartet, um via Social Media über die Gefahren beim Baden aufzuklären. Nach den damaligen Angaben hatte es 2025 im Freistaat mindestens 84 Badetote gegeben, im Jahr zuvor 70. 

Die meisten Todesfälle habe es an Seen und Flüssen gegeben. «Gerade freie Gewässer bergen besondere Risiken. Ein See ist kein kontrolliertes Schwimmbecken und ein Fluss kein Freibad. Dort gibt es keine gleichmäßige Tiefe, keine klare Sicht, keine Beckenränder und nicht immer eine Aufsicht», hatte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betont.

Quelle: dpa

Bayern Freizeit Hilfsorganisation Notfall

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