Landkreis Schwandorf

63 Jungrinder büxen von Weide aus

05. Mai 2026 , 16:42 Uhr

Mitten in der Nacht brechen 63 Rinder von einer Weide aus. 21 Tiere sind noch verschwunden. Der Landwirt sucht gemeinsam mit Polizei und Feuerwehr nach ihnen. Auch eine Drohne ist im Einsatz.

63 Jungrinder sind einem Landwirt aus Niedermurach (Landkreis Schwandorf) mitten in der Nacht von einer Weide entlaufen. 21 Tiere konnten bisher nicht eingefangen werden, wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte. 

Der Landwirt bemerkte am frühen Morgen, dass der Weidezaun zusammengebrochen war. 42 Tiere konnten bis zum Mittag wieder eingefangen werden, sie hielten sich laut den Angaben der Polizeisprecherin in einem Umkreis von zwei bis zweieinhalb Kilometern auf. Manche Rinder waren zwischenzeitlich auch in der Nähe der B22 unterwegs.

Suche mit Drohne nach den verbliebenen Rindern

Weitere 21 Tiere liefen nach wie vor frei herum. Der Landwirt suche gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, weiteren Landwirten und Mitgliedern seines Familien- und Freundeskreises nach den Tieren. Eine Drohne, die normalerweise dazu dient, Felder vor dem Mähen auf Rehkitze abzusuchen, sei auch im Einsatz. 

Für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr. Die Jungtiere sind laut den Angaben des Landwirts eher scheu, sagte die Polizeisprecherin.

Quelle: dpa

Bayern Notfall OBERPFALZ Tier

Das könnte Dich auch interessieren

27.05.2026 85-Jähriger leblos in Freibad gefunden Ersthelfer kämpfen in einem Freibad in der Oberpfalz um das Leben eines Seniors. Für ihn kommt aber jede Hilfe zu spät. 27.05.2026 Schnappschildkröte auf Fahrradweg entdeckt Ein gepanzerter Exot sorgt im unterfränkischen Sommerhausen für Aufsehen: Die Polizei sucht nach dem Eigentümer einer Schnappschildkröte. 24.05.2026 Unfallkette auf der A3 – vier Verletzte Es kracht auf der Autobahn 3: Vier Menschen sind verletzt, Benzin läuft aus – und die Fahrbahn wird komplett gesperrt. Wie es zu dem Unfall kam. 18.05.2026 Maus überträgt Krankheit – neuer Bornavirusfall in Bayern Der meist tödliche Bornavirus kommt deutschlandweit nur selten vor. Doch seit letzter Woche gibt es einen neuen Fall der gefährlichen Krankheit im Landkreis Regen.