Spritpreisbremse endet: Autofahrer müssen sich auf höhere Preise einstellen

30. Juni 2026 , 04:53 Uhr

Wer in den nächsten Tagen tanken muss, sollte das möglichst noch heute (30.06)  erledigen. Denn ab Mittwoch endet die Spritpreisbremse. Dann gilt wieder die reguläre Energiesteuer auf Benzin und Diesel.
Experten rechnen damit, dass der Liter Kraftstoff um rund 17 Cent teurer werden könnte. Der ADAC empfiehlt deshalb, möglichst noch vor dem Monatswechsel vollzutanken.
Viele Menschen in der Region stellen sich ebenfalls auf steigende Preise ein.

„Ich gehe schon davon aus, dass es wieder teurer wird. / Schlimm sind die dran, die heute auch auf Arbeit müssen. Da müsste noch mal der Staat besser eingreifen. / Teurere Preise auf jeden Fall. Ich würde sagen mindestens 20 Cent teurer. / Ich denke, das ist einfach Spielerei, wo die Leute einfach verarscht werden.“

Mit der Spritpreisbremse wollte die Bundesregierung Autofahrer nach den stark gestiegenen Kraftstoffpreisen infolge des Iran-Krieges entlasten. Gekostet hat die Maßnahme den Staat rund 1,6 Milliarden Euro.

Eine Untersuchung des Münchner ifo-Instituts zeigt allerdings: Der Tankrabatt wurde nicht vollständig an die Verbraucher weitergegeben. Während der Preisnachlass bei Superbenzin nahezu komplett an den Zapfsäulen ankam, wurden beim Diesel nur rund 73 Prozent weitergegeben. Ein Teil der Entlastung blieb nach Einschätzung der Forscher bei den Mineralölkonzernen hängen.

Wie stark die Spritpreise in den kommenden Tagen tatsächlich steigen, hängt neben dem Ende des Tankrabatts auch von der Entwicklung des Ölpreises auf dem Weltmarkt ab.

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